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Dolmetschen im Kulturbereich
Beim Dolmetschen habe ich manchmal das Gefühl, ich bin eine Maschine, die auf Hochtouren läuft. Ich höre mit einem Ohr das Chinesische, mein Gehirn verwandelt es und aus dem Mund fließen die deutschen Sätze. Kaum sind diese Sätze gesprochen, kommen Sätze von der deutschen Seite und fließen in die andere Richtung: Ich bin beim Dolmetschen! Gleichzeitig muß ich Gesten und Verhaltensweisen auf beiden Seiten beachten, sie richtig deuten, um möglichen Mißverständnissen vorzubeugen und eine Gesprächsatmosphäre schaffen, in der Vertrauen entsteht. Dolmetschen heißt nicht nur Übersetzen, sondern auch zwischen zwei Kulturen zu vermitteln. Wenn Fachgespräche geführt werden, reicht das alleine nicht aus. Ich nehme mir die Zeit, mich im Vorfeld einzuarbeiten, versuche zu verstehen, worum es geht und lese alle zentralen Begriffe nach. Wenn während des Gesprächs unbekannte Fachtermini auftauchen, reicht es meistens aus, diese zunächst zu umschreiben, bis der chinesische Gesprächspartner den Begriff erkannt hat und die Gegenseite diesen bestätigt. Eine arbeitstechnische Anmerkung habe ich noch: Meine Referenzen finden Sie |
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